Bei langen Brennweiten ist nicht „Schärfe“ das Problem, sondern die winzige Bewegung, die Schärfe verhindert. Je länger die Brennweite, je höher die Auflösung des Sensors und je kleiner das Zeitfenster im richtigen Verhalten, desto weniger verzeiht das System. In der Praxis geht es deshalb nicht um das eine perfekte, knackscharfe Bild, sondern um Ausbeute: Wie viele Bilder einer Sequenz sind wirklich nutzbar, wie reproduzierbar ist das Ergebnis, wie schnell bin ich bereit, wenn das Motiv kurz auftaucht?