Mäuse sind Tiere, die bei Naturfotografen nicht sehr beliebt sind - sicherlich, weil sie weniger prominent sind als Bär, Wolf oder Wildkatze, sondern auch, weil die Fotografie von Kleinsäugern Techniken erfordert, die bei vielen Unverständnis hervorruft.
Weil die großen Säugetiere in Deutschland einfach nicht zu fotografieren sind, muss man auf Gehegetiere zurückgreifen, wenn man Fotos dieser Arten braucht. Das Tierfreigehege im Nationalpark Bayerischer Wald bietet dafür hervorragende Gelegenheiten. Diese Luchsaufnahmen entstanden im neuen Tierfreigelände in Ludwigsthal, was ich eigentlich nur einmal anschauen wollte, bevor der Winter kommt. Ich bin recht begeistert, weil dort so ganz andere Bilder möglich sind und man die Fotos nicht schon x-mal gesehen hat.
Bei den Bären hatte ich auch recht viel Glück - normalerweise tun die nämlich nix und das Licht ist auch immer ein Drama. Momentan leben aber fünf Bären im Gehege, so dass immer etwas Action entsteht.
Mehr von diesen Tieren gibts auf http://www.fokusnatur.de oder auf http://www.facebook.com/fokusnatur
Meine diesjährige Reise führte mich nach Skandinavien. Unser Ziel war Norwegen, wo wir planten, allerhand schräge Vögel zu fotografieren, vielleicht den ein oder anderen der riesigen Moschusochsen zu sehen und natürlich die wunderbare schroffe Landschaft des Fjells im Bild festzuhalten.
Find ich gar nicht! Reptilien und Amphibien gehören zu den für mich faszinierendsten Tieren, die es gibt. Sie sind so vielgestaltig und perfekt an ihre jeweiligen Lebensräume angepasst.
Fischotter sind - zumindest in Mitteleuropa - extrem seltene Säugetiere. In Freiheit solche Aufnahmen zu machen ist praktisch unmöglich. Diese Aufnahme entstand deshalb im Gehege, wo es aber auch nicht immer leicht ist, die Tiere in Aktion zu erleben.
Fotografiert mit 500mm und der D300.
Für dieses Foto eines Schwarzhalstauchers mit Jungen war, wie bei der Naturftografie üblich, sehr viel Geduld nötig. Die ersten zehn Tage ihres Lebens verbringen die Jungen meistens im Rückengefieder der Altvögel, wo sie vor allerlei Gefahren geschützt sind.
Fotografiert habe ich die Szene mit der Nikon D300 und dem guten alten Sigma 5.6/400mm APO Telemakro, einer unglaublich vielseitigen Optik, die nur manchmal einen ganzen Tick schärfer sein könnte.